|
Bundesjugendtrainer Holger Hasse hat im Einvernehmen mit dem
für den Leistungssport zuständigen Vizepräsidenten Dietrich Heppner und
Teammanager Thomas Lohwieser das deutsche Aufgebot für die Jugend-Europameisterschaft
nominiert:
Bei den Herren sind dabei:
Peter Käsbauer (PTSV Rosenheim), Fabian Hammes (SV
Fischbach), Lukas Schmidt (SG Post Süd Regensburg ) , Sebastian Rduch (VfL 93
Hamburg), Josche Zurwonne (SC Union Lüdinghausen) und Philip Welker (1. BC
Bischmisheim )
Bei den Damen sind nominiert:
Julia Schmidt (TSV Neubiberg/Ottobrunn), Mona Reich (SG
Anspach), Lisa Deichgräber (SV Berliner Brauereien), Dana Kaufhold (SpVgg
Sterkrade-Nord ), Neele Voigt (BW Wittorf), Carla Nelte (EBT Berlin)
Für die einzelnen Disziplinen im Individualturnier wurden
gemeldet:
Herreneinzel -
Fabian Hammes, Lukas Schmidt, Sebastian Rduch, Philip Welker
Dameneinzel -
Mona Reich, Lisa Deichgräber, Neele Voigt, Carla Nelte
Herrendoppel -
Peter Käsbauer & Lukas Schmidt, Sebastian Rduch & Josche Zurwonne
Damendoppel - Julia
Schmidt & Mona Reich, Dana Kaufhold & Lisa Deichgräber
Mixed - Peter
Käsbauer & Julia Schmidt, Josche Zurwonne & Dana Kaufhold, Philip
Welker & Carla Nelte, Fabian Hammes & Neele Voigt.
Im Mannschaftswettkampf muss sich Deutschland mit England,
Ukraine und Estland auseinandersetzen. Holger Hasse: „Damit haben wir eine
Hammer-Gruppe erwischt. Mit England einen der beiden Turnierfavoriten, aber
auch die Ukraine ist äußerst stark und könnte ebenso Anwärter auf einen
Medaillenrang sein. So hat gerade am letzten Wochenende die ukrainische Nummer
eins Zavadskyy nur knapp den Titel bei den Dutch Junior verpasst und gegen den
malaysischen Jugend-Weltklassespieler Lim nur 20:22 im dritten Satz verloren.
Dahinter haben sie noch drei oder vier andere gute Herren und
eben so viele sehr leistungsstarke Damen. Aber wir werden uns sorgfältig
vorbereiten und freuen uns auf diese Herausforderungen. Mit der Unterstützung
des deutschen Publikums wollen wir das Unmögliche möglich machen.“
Das Unmögliche heißt Gruppensieg, denn nur die Gewinner der vier
Vorrundengruppen haben die Chance, um die Medaillen zu spielen. Zu den
Erfolgsaussichten der deutschen Spieler im Individualwettbewerb wollte sich
Hasse noch nicht äußern: „Da müssen wir erst die Auslosung abwarten. Es gibt bei
den verschiedenen Nationen viele Medaillenaspiranten. Ein paar Überraschungen
wird es sicher auch geben. Je nach Auslosung und Turnierverlauf haben auch
unsere Spieler Chancen auf einen der vorderen Plätze.“
(Text und Zusammenstellung von Martin Knupp, www.badminton.de)
|